Schweizer laut US-Behörden in Millionen-Betrug verstrickt: «Ich bin verarscht worden»

Ein Mann aus der Zürcher Agglomeration soll laut der US-Börsenaufsicht an einem massiven Anlagebetrug beteiligt sein. Seine mutmasslichen Komplizen haben sich bereits schuldig bekannt. Ihnen drohen Höchststrafen bis 25 Jahre Gefängnis. Er sagt, er habe von nichts gewusst.



Die US-Börsenaufsicht SEC hat den Schweizer im Visier. Credit: By AgnosticPreachersKid - Own work, CC BY-SA 3.0

Seine drei mutmasslichen Komplizen haben sich schon schuldig bekannt. Sie sind angeklagt vom US-Justizministerium wegen Wertschriftenbetrugs und Verschwörung dazu. Drohende Höchststrafe: 25 Jahre. C.B., ein Mittfünfziger aus der Zürcher Agglomeration – bestens vernetzt im lokalen Sportverein – beteuert seine Unschuld.


Die amerikanische Börsenaufsicht SEC wirft ihm in einer Anklage vor, an der Masche beteiligt gewesen zu sein, die Anleger um Millionen gebracht hat. Er und zwei Anwälte – einer davon ebenfalls ein Schweizer – sollen einem in Los Angeles lebenden kanadischen Finanz-Tycoon beim Betrügen geholfen haben. Laut Börsenaufsicht verschleierten sie über Offshore-Firmen, dass der kanadische Tycoon der wahre Besitzer einer Mini-Firma war, die an einer amerikanischen Börse kotiert war. Dann bezahlten sie verdeckt eine Million Dollar an einen Börsenmakler, der die fast wertlose Aktie hochjubelte. Nachdem der Kurs künstlich in die Höhe schoss, verkaufte die Männer-Clique die Aktien. Für ihre Aktivitäten sollten die Anwälte und C.B. laut Börsenaufsicht mit einem Gewinn-Anteil abgegolten werden. Ein zweiter Fall soll ähnlich abgelaufen sein.


C.B. ist auf freiem Fuss und in der Schweiz. Er nimmt sogar sein Handy ab und antwortet zunächst, er wolle mit seinem Anwalt reden, bevor er etwas sage. Seine Stimme scheint zu zittern. Dann sagt er doch etwas: Er sei «verarscht» worden und habe von nichts gewusst. «Als ich die Klage der Börsenaufsicht las, bin ich aus allen Wolken gefallen.» Ins Detail will er nicht gehen.


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